Rezension zu: Heinz Sieburg (Hg.): Geschlecht in Literatur und Geschichte. Bilder ─ Identitäten ─ Konstruktionen. Bielefeld: transcript Verlag 2014.

Claudia Daiber

Abstract


Zwölf Aufsätze enthält der unter der Herausgeberschaft von Heinz Sieburg entstandene Sammelband, dessen Adressaten Dozierende in den Kulturwissenschaften im weitesten Sinne sind. Der Band beginnt mit zwei theoretischen Einführungen in den Genderdiskurs, führt dann weiter zu textanalytischen und linguistischen Beiträgen und schließt mit einem anthropologischen Aufsatz ab. Die textanalytischen Beiträge reichen vom Frühmittelalter bis zur Postmoderne und überraschen durch die bisweilen sehr innovative Herangehensweise, die die didaktische Zielsetzung zwar immer erkennen lässt, jedoch größtenteils nicht im rein Lehrhaften verbleibt. Jede literarische Epoche wie auch jedes Genre hat, so wird deutlich, fächerübergreifend einiges für die ‚forschungsleitende Elementarkategorie‘ Gender zu bieten.

Schlagworte


Anthropologie; Film; Künste; Literatur; Mittelalter; Moderne; Postmoderne; Theologie; Gender; Geschlecht

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1180



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