Rezension zu: Tina Schmid: Generation, Geschlecht und Wohlfahrtsstaat. Intergenerationelle Unterstützung in Europa. Wiesbaden: Springer VS 2014.

Martina Franziska Beham-Rabanser

Abstract


Auf der Basis der SHARE-Studie (Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe) untersucht Tina Schmid Geschlechterunterschiede in den Unterstützungsleistungen zwischen den Generationen. Dabei nimmt sie Leistungen von Eltern an erwachsene Kinder und gleichzeitig von erwachsenen Töchtern und Söhnen an ihre Eltern in den Blick. Der innovative Charakter des Buches liegt neben dieser simultanen Betrachtung von Unterstützungsleistungen in beide Richtungen darin, dass die Autorin durch die Verknüpfung von Fragestellungen und Konzeptionen der Generationenforschung mit jenen der Geschlechtersoziologie und der komparativen Wohlfahrtsstaatenforschung zu differenzierten Erkenntnissen und zu einer Perspektivenerweiterung hinsichtlich zeitlicher Unterstützungsleistungen beiträgt.

Schlagworte


Familie; Generationen; Geschlecht; Wohlfahrtsstaat; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1158



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