Rezension zu: Susanne Rode-Breymann, Antje Tumat (Hg.): Der Hof. Ort kulturellen Handelns von Frauen in der Frühen Neuzeit. Köln u.a.: Böhlau Verlag 2013.

Claudia Daiber

Abstract


Der interdisziplinär angelegte Sammelband erfasst die Schnittstellen zwischen Hofgeschichte und all denjenigen Disziplinen, in denen kulturelles Handeln von Frauen fassbar ist. Anzuführen sind unter anderem Musikwissenschaft und -geschichte, Geschichte, Germanistik, Literatur- bzw. Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte und die Geschichte der Landwirtschaft. Die Autor/-innen untersuchen Kultur vorrangig als Praxisform am fürstlichen Hof und in diesem Zusammenhang insbesondere die Rollen, die Frauen in diesem Rahmen aktiv ergriffen haben oder die ihnen zugewiesen wurden. In den Aufsätzen wird eine genderspezifische Fragestellung verfolgt, die dazu geeignet ist, kulturelles Handeln von Frauen sichtbar zu machen bzw. neue Fragestellungen zu entwickeln, die der Sichtbarmachung dienen.

Schlagworte


Biografie; Neuzeit; Kultur; Musik; Rollen; Tanz; Theater; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1148



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