Rezension zu: Tomke König: Familie heißt Arbeit teilen. Transformationen der symbolischen Geschlechterordnung. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft 2012.

Elisabeth Fónyad-Kropf

Abstract


Die Frage, ob sich Arbeitsarrangements zwischen Männern und Frauen verändern, beschäftigt die Geschlechterforschung und Soziologie seit längerem. Häufig wird die Persistenz untersucht, d. h. die Frage, warum traditionelle Geschlechterarrangements bestehen bleiben und Individuen (un)bewusst hinter ihre Ideale zurückfallen. In ihrer Habilitationsschrift orientiert sich Tomke König konsequent am Paar und seinen Deutungen. Sie erkennt folgenreiche Überschreitungen der geschlechtlichen Kategorisierung (privat = weiblich, öffentlich = männlich) darin, wenn – bei heterosexuellen Paaren – Frauen und Männer Fürsorge-, Haus- und Erwerbsarbeit leisten. Taugen solche vielschichtige Geschlechteridentitäten und neue Sinnzuschreibungen aber tatsächlich für eine gesellschaftliche Transformation?

Schlagworte


Arbeit; Familie; Partnerschaft; Mutterschaft; Männlichkeit; Gerechtigkeit; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1075



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