Rezension zu: Anna-Caterina Walk: Das Andere im Tatort. Migration und Integration im Fernsehkrimi. Marburg: Tectum Wissenschaftsverlag 2011.

Patricia Piberger

Abstract


Aus medien- und kulturwissenschaftlicher Perspektive widmet sich Anna-Caterina Walk in ihrer knappen Publikation der TV-Krimireihe ‚Tatort‘. Anhand von drei konkreten Folgen analysiert sie, wie das Andere in dieser Serie medial repräsentiert und konstruiert wird. Ihr Ziel ist es, die konkreten Darstellungen und deren Bedeutungen in ihrer Selbstverständlichkeit zu hinterfragen. Dabei sucht sie vor allem nach nicht-stereotypen oder destabilisierenden Bildern und fordert zugleich einen kritischeren Umgang mit Differenzkonstruktionen der Identität innerhalb der einzelnen ‚Tatort‘-Folgen. Zumal der Fokus der Autorin auf kulturellen Andersartigkeiten liegt, kommen Betrachtungen des_der geschlechtlich Anderen eine marginale Position zu und bleiben prinzipiell eher oberflächlich.

Schlagworte


Medien; Intersektionalität; Kultur; Migration; Repräsentation; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1021



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