Rezension zu: Marion Röwekamp: Die ersten deutschen Juristinnen. Eine Geschichte ihrer Professionalisierung und Emanzipation (1900–1945). Köln u.a.: Böhlau Verlag 2011.

Bettina Graue

Abstract


In der Geschichte der Juristinnen im Zeitraum von 1900 bis 1945 werden in fünf Kapiteln sowohl die Zulassung von Frauen zum juristischen Studium sowie zur Berufsausübung als auch ihre Berufstätigkeit in den klassischen juristischen Berufen als Rechtsanwältin, Richterin, im höheren Verwaltungsdienst etc. behandelt. Auch ihr Engagement in verschiedenen Vereinigungen der Frauenbewegung wird aufgegriffen und die Abhandlung schließlich durch die Darstellung der Situation von Juristinnen in der Zeit des Nationalsozialismus vervollständigt. Marion Röwekamp gelingt es mit ihrer Arbeit, die durch umfangreich verarbeitetes statistisches und biographisches Material abgerundet wird, einen tiefen Einblick in die durch erhebliche Widerstände geprägte Professionalisierungsgeschichte der Juristinnen zu vermitteln.

Schlagworte


Beruf; Biographie; Nationalsozialismus; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1018



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