Rezension zu: Cornelia Koppetsch, Sarah Speck: Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist ─ Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten. Berlin: Suhrkamp Verlag 2015.

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.14766/1199

Schlagwörter:

Liebe, Familienernährerinnen, Wandel von Geschlechterverhältnissen, Vereinbarkeit, Familie, Partnerschaft, Gleichstellung, Gender, Geschlecht

Abstract

In der vorliegenden Studie werden Dynamiken von Paaren, bei denen Frauen den Großteil des Familieneinkommens erwirtschaften, im Milieuvergleich untersucht. Empirische Grundlage bilden Leitfaden-gestützte Paar- und Einzelinterviews mit 29 heterosexuellen Paaren. Die Autorinnen differenzieren ein individualisiertes, ein familistisches und ein traditionales Milieu. Sie zeigen, dass es trotz Gleichheitsorientierung gerade nicht im individualisierten Milieu zu einer Lockerung geschlechterdifferenter Zuschreibungen kommt, sondern im eher wertkonservativen familistischen Milieu.

 

Autor/innen-Biografien

  • Mona Motakef, Humboldt-Universität zu Berlin

    Dr. Mona Motakef ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Ungleiche Anerkennung? ,Arbeit‘ und ‚Liebe‘ im Lebenszusammenhang prekär Beschäftigter“ am Lehrbereich ‚Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse’ am  Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin

  • Christine Wimbauer, Humboldt-Universität zu Berlin

    Prof. Dr. Christine Wimbauer leitet den Lehrbereich ‚Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse’ am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin 

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Veröffentlicht

2016-06-02

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