Rezension zu: Regine Gildemeister, Katja Hericks: Geschlechtersoziologie. Theoretische Zugänge zu einer vertrackten Kategorie des Sozialen. München: Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2012.

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.14766/1067

Schlagwörter:

Moderne, Ungleichheit, Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftstheorie, Geschlecht, Gender

Abstract

Das Lehrbuch von Regine Gildemeister und Katja Hericks bietet erstmalig im deutschsprachigen Raum einen ordnenden Überblick über Thematisierungsweisen und Konzeptionen von Geschlecht in soziologischen Theorien. Dabei vertreten die Autorinnen die These, dass es Aufgabe der Geschlechtersoziologie sei, über Geschlecht als Gegenstand zu reflektieren, statt es als Analysekategorie zu verwenden. Der vorliegende Versuch, das soziologisch-theoretische Geschlechterwissen systematisch zu bündeln, ist sinnvoll und überfällig und regt mit seiner konsequenten Engführung der Argumentation zum kritisch-reflexiven Weiterdenken an. Insbesondere mit Blick auf die Hauptzielgruppe der Studierenden sind aber einige sprachliche Ungenauigkeiten und ein ab und an nachlässiger Umgang mit der verwendeten Literatur zu bemängeln.

Autor/innen-Biografie

  • Heike Kahlert, Ludwig-Maximilians-Universität München
    Institut für Soziologie, Lehrstuhlvertretung für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Entwicklungen und Strukturen

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Veröffentlicht

2013-05-08

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