Rezension zu: Andreas Kemper: (R)echte Kerle. Zur Kumpanei der MännerRECHTSbewegung. Münster: Unrast Verlag 2011.

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.14766/962

Schlagwörter:

Feminismus, Gender Mainstreaming, Gerechtigkeit, Gewalt, Gleichstellung, Männlichkeit, Rechtsextremismus, Geschlecht, Gender

Abstract

Lange Zeit unbemerkt, hat sich in unzähligen Internetforen maskulinistischer Provinienz die neueste Spielart antifeministischer Agitation formiert. Deren Virtualität sollte jedoch keineswegs zur Unterschätzung der selbsternannten ‚Bewegung‘ führen. Immerhin dominieren sogenannte Männerrechtler mittlerweile die Kommentarspalten vieler Leitmedien, erhalten institutionellen Rückenwind, warten mit ganz ‚analogen‘ Veranstaltungen auf und schärfen damit ihr gesellschaftspolitisches Profil. Andreas Kemper hat sich den Geschlechtertraditionalist/-innen und ihren nach rechtsaußen offenen Positionen angenommen. Wissenschaftliche Forschungen im Sinne einer kritischen Auseinandersetzung mit postfeministisch-biologistischen Geschlechterkonzepten sollten, nein, müssen folgen, wie der Autor selber unterstreicht.

Autor/innen-Biografie

  • Robert Claus, Humboldt-Universität zu Berlin
    Der Autor studiert Europäische Ethnologie sowie Gender Studies. Veröffentlichung zusammen mit Esther Lehnert und Yves Müller (Hg.): „Was ein rechter Mann ist... “ Männlichkeiten im Rechtsextremismus. Berlin: Dietz Verlag 2010.

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Veröffentlicht

2011-09-01

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