Rezension zu: Waltraud Ernst, Ilona Horwath (Eds.): Gender in Science and Technology. Interdisciplinary Approaches. Bielefeld: transcript Verlag 2013.

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.14766/1152

Schlagwörter:

Arbeit, Bildung, Computer, Design, Diversity, Gender, Geschlecht, Feminismus, Feminist Materialism, Globalisierung, Intersektionalität, Kultur, Macht, Männlichkeit, Medien, Postkolonialismus, Queer, Sozialisation, Technik, Technologie, Ungleichheit

Abstract

Mit einer wahrlich trans- und interdisziplinären Sammlung an Artikeln werden im vorliegenden Buch feministische Kritiken und Methoden vorgestellt, die sich auf die Voraussetzungen und Abläufe technologischer Prozesse beziehen. Es wird deutlich, wie geschlechtsbezogene und andere Diskriminierungsformen in die technische Wissensbildung und -vermittlung, in Design- und Produktentwicklungsprozesse sowie in den Konsum und die Nutzung von Technologie eingeschrieben werden. Bedauerlicherweise werden intersektionale Faktoren und queere Identitäten teilweise unzureichend thematisiert. Ein besonders interessanter Aspekt des Buches ist die Konzentration auf Ansätze, die sich auf situiertes Wissen und Handlungsstrategien beziehen und sich lose dem sogenannten New Materialism zuordnen lassen.

Autor/innen-Biografie

  • Diana Schellenberg, Technische Universität Berlin
    Diplom-Psycholog*in; promoviert in Psychologie an der TU Berlin. Schwerpunkt: Rolle der Wissenschaft und ihrer Methoden in der Aufrechterhaltung von Machtstrukturen.

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Veröffentlicht

2014-12-15

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