Rezension zu: Dagmar Hoffmann (Hg.): Körperästhetiken. Filmische Inszenierungen von Körperlichkeit. Bielefeld: transcript Verlag 2010. — Kathrin Fahlenbrach: Audiovisuelle Metaphern. Zur Körper- und Affektästhetik in Film und Fernsehen. Marburg: Schüren Verlag 2010.

Autor/innen

  • Benjamin Moldenhauer Universität Bremen

DOI:

https://doi.org/10.14766/933

Schlagworte:

Film, Körper, Männlichkeit, Geschlecht, Gender

Abstract

Der Sammelband Körperästhetiken enthält Aufsätze zu verschiedenen Aspekten filmischer Körperinszenierungen. Im Rahmen einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Perspektive werden die – nicht zuletzt als männlich oder weiblich codierten – Körperbilder der jeweils behandelten Filme auf ihren semantischen Gehalt befragt. Allerdings lassen die Beiträge offen, wie genau die kognitiven und emotiven Rezeptionsprozesse des Zuschauers strukturiert sind. Eine Lücke, die Kathrin Fahlenbrachs Monographie Audiovisuelle Metaphern füllt. Fahlenbrach entwirft eine Theorie der kognitiven und emotionalen Semantik, die davon ausgeht, dass Affekt und Bedeutung im Filmerleben nicht voneinander zu trennen sind, sondern zusammengedacht werden müssen.

Autor/innen-Biografie

Benjamin Moldenhauer, Universität Bremen

Jahrgang 1980, Studium der Soziologie, Kulturwissenschaft und Philosophie in Bremen und Wien. Promoviert zur Zeit zu Sinn und Zweck des Horrorgenres.

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Veröffentlicht

2011-01-24

Ausgabe

Rubrik

Offener Teil