Rezension zu: Barbara Zibell (Hg.): Gender Building. Sozialräumliche Qualitäten im öffentlichen Hochbau. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang Verlag 2009.

Kerstin Dörhöfer

Abstract


Nachdem die Mitgliedstaaten der Europäischen Union begonnen hatten, die Vorgaben des Amsterdamer Vertrags von 1999 zur Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau durch Gender Mainstreaming umzusetzen, sahen sich auch die öffentlichen Bauverwaltungen veranlasst, ihre Planungs- und Bauprojekte diesem Verfahren zu unterziehen. Beispiele verschiedener Sektoralbereiche des öffentlichen Hochbaus in vier europäischen Ländern werden in diesem Sammelband dokumentiert und die Verfahren des Gender Mainstreaming in der Praxis von Architektur und Städtebau vorgestellt. Ergebnis sind Kriterienkataloge und Anregungen für weitere Vorhaben. Der Band bietet einen erhellenden Einblick in das bisherige Prozedere dieser Top-down-Strategie bei Bauten der Öffentlichkeit.

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/776



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