Plädoyer für eine Re-Lektüre feministischer Texte vor der ‚Butlermania‘

Susanne Maurer

Abstract


Eine wesentliche Botschaft der Textsammlung von Christiane Schmerl lautet, dass es eine mehr als unglückliche Verkürzung sei, feministischen Texten vor Judith Butlers Gender Trouble vorzuhalten, sie würden ‚Geschlecht‘ einfach nur ‚reifizieren‘. Damit – so eine Quintessenz – schneiden sich heutige Kritiken von ihrer eigenen Geschichte ab. Die Lektüre des Bandes von Christiane Schmerl zeigt, dass manche aktuellen Texte hinter ein bereits erreichtes Niveau feministischer Reflexion(smöglichkeiten) oftmals zurückfallen.

Schlagworte


Feminismus; Wissenschaftsgeschichte; Geschlecht; Gender

Volltext:

HTML


DOI: http://dx.doi.org/10.14766/669



querelles-net wird herausgegeben an der Freien Universität Berlin. ISSN 1862-054X