Doing Gender within the Police

Ursula Nienhaus

Abstract


Bei dieser überarbeiteten soziologischen Dissertation der Universität Bielefeld handelt es sich um eine klar gegliederte, theoretisch fundierte Untersuchung der (Bayerischen) Polizei, ihrer Leitbilder, Arbeitspraktiken, Auseinandersetzungen und deren Veränderungen durch die sprunghaft angestiegenen Zahlen von Frauen. Sie reiht sich in mittlerweile vielfältige deutsch- und englischsprachige Publikationen ein. In der Auseinandersetzung mit geschichtswissenschaftlichen Darstellungen zum Thema (Kapitel 2.2.1) werden leider viele offensichtliche Fehler und unhaltbare Klischees verbreitet. Auch die jeweils „Relevanzen“ genannten Kapitelzusammenfassungen sind nicht, was dieser Begriff vermuten lässt. Eine leichte Straffung, die Streichung modischer Begriffe (wie „Diskursstränge“, „faktische Ent-Vergeschlechtlichung“, „Variabilität von Egalität und Differenz“ und „Thematisierung, De-Thematisierung und Re-Thematisierung“) sowie unsinniger Ausführungen (wie S. 73 Ende des Absatzes 3.1) hätten der Veröffentlichung gut getan.

Schlagworte


Arbeit; Beruf; Staat; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/549



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