Vormoderne Geschlechterkonzepte

Karoline Noack

Abstract


Zum Selbstverständnis der Geschlechterforschung gehört es, ein differenzierteres Geschichtsbild zu konstruieren. Der vorliegende interdisziplinäre Sammelband leistet dazu einen Beitrag. Es werden die vielfältigen Diskurse über Geschlecht in Europa in der Zeit des Übergangs zur Neuzeit diskutiert. Diese unterscheiden sich deutlich von dem seit der Mitte des 18. Jahrhunderts dominierenden Konzept des Geschlechterdualismus. Für den untersuchten Zeitraum ist ein Pluralismus von Geschlechter-Diskursen zu beobachten, die nebeneinander existieren, sich miteinander verbinden oder einander überschneiden können.

Schlagworte


Mittelalter; Neuzeit; Repräsentation; Rollen; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/541



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