Doppel-Karriere-Paare: (k)ein Ende des asymmetrischen Geschlechterverhältnisses

Heike Kahlert

Abstract


Damit beide hoch gebildeten Partner erfolgreich eine berufliche Karriere verfolgen können, bedarf es geeigneter Strategien, um externe berufliche und private Anforderungen innerpartnerschaftlich zu bewältigen, so die übergreifende These dieses anregenden Sammelbandes. Dabei verdeutlichen die 11 Beiträge, dass ein egalitäres Geschlechterverhältnis in Doppel-Karriere-Paaren keineswegs selbstverständlich ist: Die Haus- und Sorgearbeit erweist sich auch in diesen Paarbeziehungen überwiegend als Aufgabe der Frauen, die diese in ihre Karriereplanung integrieren (müssen). Der Band liefert einen gut lesbaren Überblick über die theoretisch und empirisch-methodisch breit differenzierte Forschung zu Doppel-Karriere-Paaren, vor allem in Deutschland, und gibt zahlreiche Impulse für weiterführende Forschungsprojekte.

Schlagworte


Beruf; Partnerschaft/Ehe; Reproduktionsarbeit; Wissenschaftsgeschichte; Geschlecht; Gender

Volltext:

HTML


DOI: http://dx.doi.org/10.14766/460



querelles-net wird herausgegeben an der Freien Universität Berlin. ISSN 1862-054X