Die staatliche Förderung Organisierter Kriminalität: der Frauen- und Mädchenhandel

  • Birgit Sauer Universität Wien, Institut für Politikwissenschaft
Schlagworte: EU, Kriminalität, Migration, Ökonomie, Osteuropa und Russland, Geschlecht, Gender

Abstract

Die Europäische Kommission nahm mit ihrem Maßnahmenkatalog aus dem Jahr 1998 eine Vorreiterrolle in der Bekämpfung des Frauen- und Mädchenhandels ein. Die Autorin möchte darüber hinaus wissenschaftliche Argumente für eine Reform des nationalstaatlichen und supranationalen Umgangs mit der sogenannten „Organisierten Kriminalität“ liefern. Am Beispiel des Frauen- und Mädchenhandels macht sie deutlich, daß Abschreckung und Strafe ungeeignete Maßnahmen zur Verhinderung von illegaler Zuwanderung und des Handels mit Menschen sind.
Veröffentlicht
2001-03-01
Rubrik
Schwerpunkt