Torsten Mergen: Gertrud Kolmar

Gertrud Kolmar. Entdeckung einer unbekannten Klassikerin der Moderne

Rezension von Torsten Mergen

Gertrud Kolmar:

Das lyrische Werk.

Herausgegeben von Regina Nörtemann.

Göttingen: Wallstein 2003.

3 Bände, 1232 Seiten, ISBN 3–89244–499–4, € 98,00

Abstract: In einer anspruchsvoll gestalteten, dreibändigen Edition legt der Wallstein Verlag (Göttingen) das lyrische Werk der 1943 im KZ Auschwitz ermordeten Dichterin Gertrud Kolmar vor. Die erstmals Vollständigkeit anstrebende Ausgabe, herausgegeben von Regina Nörtemann, bietet neben dem Abdruck sämtlicher Gedichte der beiden Schaffensperioden der Autorin einen umfangreichen Kommentar- und Apparatband, der das Werk der Kolmar gebührend als das Werk einer Klassikerin der Moderne würdigt und mehr als 60 Jahre nach ihrem Tod die literarische Leistung unvergessen macht.

Eine notwendige Edition

Häufig auf eine Stufe mit Annette von Droste-Hülshoff gestellt, quasi als eine „Droste des 20. Jahrhunderts“ gehandelt, noch häufiger in einem Atemzug mit den beiden Geschlechts- und Konfessionsgenossinnen Nelly Sachs und Else Lasker-Schüler genannt, muss sich die 1894 geborene Tochter des Berliner Rechtsanwaltes Ludwig Chodziesner ihren Platz unter den großen deutschsprachigen Autorinnen des letzten Jahrhunderts noch immer erstreiten. Schleicht sich doch bei der Nennung des Künstlernamens Kolmar ein Gefühl der Beklemmung ein, überdeckt das tragische Lebensende im Konzentrationslager Auschwitz alle artistisch-fiktionalen Leistungen. Dass dennoch im umfangreichen Œeuvre Gertrud Kolmars ein bleibender literarischer Wert steckt, haben zunächst nur wenige Nachkriegszeitgenossen erkannt, die immer wieder in partiellen, eher willkürlichen Ansprüchen genügenden als wissenschaftliche Fundierung beanspruchenden Ausgaben Teile des Werkes zugänglich gemacht haben. Zu erwähnen sind an dieser Stelle nur das Bemühen Peter Suhrkamps in den fünfziger Jahren, die – aus textphilologischer Hinsicht verhängnisvolle – erste Edition des lyrischen Werkes bei Schneider in Heidelberg durch Hermann Kasack sowie zahlreiche Auswahlausgaben von Friedhelm Kemp, Johanna Woltmann respektive Ulla Hahn.

Mit diesem wenig befriedigendem Zustand räumt die im Göttinger Wallstein Verlag 2003 erschienene, dreibändige kritische Ausgabe gründlich auf, die auf mehr als 1200 Seiten eine vollständige Zusammenstellung des lyrischen Werkes der Kolmar bietet. Mit dieser herkulischen Leistung verfolgt die Herausgeberin, die Berliner Literaturwissenschaftlerin Regina Nörtemann, welche bisher bereits mit zahlreichen Briefeditionen hervorgetreten ist, eine doppelte Zielsetzung: Einerseits geht es ihr um eine genuin philologische Aufgabe: Klarheit und Ordnung in die verworrene und unzureichende Überlieferungssituation der Kolmar-Lyrik zu bringen, was vorrangig durch den inzwischen im Marbacher Literaturarchiv deponierten Nachlass ermöglicht wird. Andererseits aber reicht das germanistische Interesse der Herausgeberin weiter: Sie möchte das Interesse an einer Autorin wecken, deren Biographie ein deutsches Schicksal der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist und deren Werk diese Schicksalhaftigkeit – wenn schon nicht abbildet, so doch zumindest – reflektiert.

Der Aufbau der Edition

Der Aufbau der Edition lässt keine Wünsche hinsichtlich Stringenz und Systematik offen. Die Bände 1 und 2 erfüllen dabei die Aufgabe der reinen Textedition, der dritte Band enthält den klassischen Apparatteil. Die Aufteilung in zwei Textbände, die vom Umfang her sehr unterschiedlich ausfallen, entspricht der Genese des Werkes, hat doch die Kolmar in einem Brief an ihren Vetter Walter Benjamin von einer Zäsur in den zwanziger Jahren gesprochen, die eine längere Schaffenspause zur Folge hatte. Dementsprechend folgt die Herausgeberin der künstlerischen Entwicklung, die sich zugleich in unterschiedlichen Themen- und Motivkreisen niederschlägt.

Band 1: Frühe Gedichte

Der erste Band der Ausgabe bietet auf 240 Seiten die frühen Gedichte, die aus den zwischen 1908 und 1916 entstandenen und auf Anregung des Vaters unter dem Titel „Gedichte 1917“ vorgelegten Zyklen „Mutter und Kind“, „Mann und Weib“ sowie „Zeit und Ewigkeit“ bestehen, ferner drei bis 1920 erarbeitete „Frühe Zyklen“ und den Zyklus „Napoleon und Marie“ umfassen. Bereits diese Texte der jungen Kolmar lassen erahnen, inwiefern bei dieser Dichterin Potenzial vorhanden ist. Besonders zu den Themen Geschlechterbeziehungen respektive Beziehung Mann – Frau finden sich bei der Zwanzigjährigen manch treffende Verse, ferner eine beachtliche Sensibilität für die Natur sowie ein deutlich ausgeprägtes frankophiles Geschichtsinteresse; all diesen Versuchen geht allerdings der Vorwurf der Konventionalität nicht ab: Beispielhaft sei nur an „Die Verlassene“ erinnert, in der das lyrische Ich klagt:

„Ob du von mir dich fortgewandt –

Komm, Liebster, komm! –

Harrt meine Tür noch deiner Hand –

Komm, Liebster, komm!

[…]

Nicht mein Gesicht nur bleicht das Weh –

Komm, Liebster, komm! –

Mein Bett ist weißer als der Schnee:

Komm, Liebster, komm!“ (Bd. 1, S. 52)

Dass die Gefahr besteht, aus diesem und einer großen Zahl gleichgerichteter Gedichte eine autobiographische Note zu lesen, verwundert kaum, hat Kolmar doch eine kurze Liebesbeziehung mit einem Offizier „teuer“ erkauft: Abtreibung und anschließender Selbstmordversuch sind der Preis für „Die Verlassene“, die ihr Lebensmotto bis zum Tode gefunden zu haben scheint: „Klage nicht…“ – Denn sie weiß: „Klage nicht, klage nicht, / Wenn dir ein Becher in Scherben bricht; / Hast ja noch alle die andern. / Und laß von der hölzernen Schale die Hand / Zum klirrenden Glase wandern. / Ist der goldne Pokal dir nicht bauchig genug, / So schmunzelt behaglich der irdene Krug; / Verspritzt auch der Wein, / Schenk‘ neuen dir ein! / Denn die Freuden sind Feuer, sind flammendes Licht: / Jeder Schlag, der es teilt, / Gleich ist er geheilt - / Klage nicht!“ (Bd. 1, S. 55)

Band 2: Gedichte 1927–1937

Mit dem zweiten Band kommt man mit den Gedichten in Berührung, die der Kolmar das Etikett einer „Dichterin der Moderne“ eingetragen haben. Mit mehr als 500 Seiten ist dieser Band der üppigste, den Zeitraum von 1927 bis 1937 abdeckend. Auch hier schließt sich die Herausgeberin der von der Dichterin vorgelegten Reihung an und unterteilt die Gedichte analog zu ihren Produktionsphasen: Der erste Teil umfasst die „Gedichte 1927–1932“, worunter die Zyklen „Das Preußische Wappenbuch“, „Weibliches Bildnis“, „Tierträume“, „Mein Kind“ und „Bild der Rose. Ein Beet Sonette“ fallen. Die in der Zeit der Machtübernahme der Nationalsozialisten entstandenen Gedichte enthält der zweite Teil. Bereits die Titelvergabe lässt zeitgeschichtliche Anspielungen aufkommen: Das häufig als „brechtisch“ gelobte, da explizit politische, Gedichtkonvolut „Das Wort der Stummen“ steht neben einem um die Person des Robespierre gestalteten Zyklus, komplettiert durch sieben fiktive Übersetzungen „aus ‚German Sea‘ von Helen Lodgers“. Den Abschluss des zweiten Bandes bilden die „Gedichte 1937“, welche aus vier religiösen Gedichten und dem Zyklus „Welten“ bestehen, welcher bereits formal auf eine exzeptionelle Bedeutung im Gesamtwerk hindeutet: Ohne die für Gertrud Kolmar kennzeichnende strenge Vers- und Reimform wird ein weiter Bogen gespannt, der von den „Mergui-Inseln“ bis zum „Ural“ reicht.

Allen drei Produktionsphasen gemeinsam ist das wachsende Eindringen der gesellschaftlichen Zeitproblematik in das zeitlose lyrische Selbstgespräch der Dichterin. So reflektiert sie in „Weibliches Bildnis“ über die kulturelle Wurzeln der „Jüdin“ Kolmar in einer Dichte, die von ihren damaligen Mitautorinnen vielleicht nur Mascha Kaléko erreichen konnte: „Ich bin fremd. // Weil sich die Menschen nicht zu mir wagen, / Will ich mit Türmen gegürtet sein, / Die steile, steingraue Mützen tragen / In Wolken hinein. // Ihr findet den erzenen Schlüssel nicht / Der dumpfen Treppe. Sie rollt sich nach oben, / Wie platten, schuppigen Kopf erhoben / Eine Otter ins Licht.“ (Bd. 2, S. 91) Das hier konstatierte Unverständnis schlägt nach 1933 um in Aversion und Antisemitismus. Aus der auf der Suche nach der eigenen Identität befindlichen „Jüdin“ wird der „Ewige Jude“: „Meine Schuhe / Bringen Staub der tausend Straßen mit. / Keine Ruhe, keine Ruhe; / Immer weiter schleppt mich böser Schritt. // […] Zittrig Schleichen / Um die Menschenstimme, die mich schmäht. / Ach, das Zeichen, gelbes Zeichen, / Das ihr Blick auf meine Lumpen näht. // Ist bemakelt / Meine Stirn mit wunderlicher Schrift? / So verworren, so gekrakelt, / Daß sie nirgends mehr den Deuter trifft. // Meine Sünden / Müssen alle da geschrieben stehn / Mit den Namen, mit den Gründen: / Seht sie an; ich kann sie selbst nicht sehn. // Ruft die Hunde. / Ach, ich bin ein alter, alter Mann … / Schlagt die Wunde, / Todeswunde, Ewig dem, der niemals sterben kann!“ (Bd. 2, S. 361 f.) Gänzlich zur apokalyptischen Eschatologie gewandelt hat sich das Bild in „Der Ural“. Dessen prophetische letzten Zeilen wissen um kommendes Unheil und belegen den Mut des lyrischen Ichs, das zwischen den Extremen gefangen ist:

„All das ist schön.

Aber ich habe anderes noch, Widriges, Dumpfes:

Schattenschlünde, da Ungestalt hockt, Halbwesen, das mir

entschlüpfte, eh‘ ich ihm Herzschlag gab.

Stumm, erstickt schreit es nach mir, doch mich schaudert;

ich blicke nicht nieder.

Es harrt der Erlösung …

Einmal vielleicht, einmal

In kalter, sternloser Trübe,

Wenn Winternacht leise pfeift wie ungeheure grauliche Ratte,

Baumstümpfe, faulige Stummelzähne, im Munde der Erde

kaun,

Flocken gespenstisch Leichentücher erstorbenem Hochmoor

breiten –

Dann werde ich hingehn

Und, meine Hände auf bebender Brust, mich dem

Abgrund neigen …“ (Bd. 2, S, 541)

Band 3: Anhang und Kommentar

Die (bewusst ausführlich zitierten) Gedichte von Gertrud Kolmar bedürfen in vielen Fällen eines Stellenkommentars sowie einer Einordnung in das Gesamtwerk. Dazu leistet der dritte Band der Edition vorzügliche Dienste, liefert er doch einen umfangreichen und sauber recherchierten editorischen Bericht, der Licht in die Kompliziertheit der Überlieferungslage zu bringen weiß, einen meistens sehr präzise und lesefreundlich knapp gehaltenen Stellenkommentar, eine Zeittafel mit allen wichtigen biographischen Daten der Dichterin, eine umfangreiche, den aktuellen Stand der Wissenschaft spiegelnde Bibliographie und – was inzwischen häufig bei schlecht gemachten Editionen unter den Tisch fällt – ein akribisch erstelltes und unendlich hilfreiches „Verzeichnis der Gedichttitel und Gedichtanfänge“ (Bd. 3, S. 415–430), das glücklicherweise „Gedichttitel aus früheren Ausgaben, die nicht von Gertrud Kolmar selbst stammen“ (Bd. 3, S. 415) mitliefert, so dass hier die Anlaufstelle aller weiteren Kolmar-Forschung zu verorten ist.

Der Mehrwert des dritten Bandes wird jedoch noch erheblich gesteigert: Ein ganz unbefangener Eindruck der Kolmar stellt sich nämlich ein, wenn man die von Nörtemann erstmals kompilierten Gelegenheits- und Scherzgedichte (Bd. 3, S. 7–18) liest, die die lebensfrohe Alltagspoetin zeigen. Ein bis heute gültiges Beispiel über den Berliner Nahverkehr: „Immer heißt es sparen, sparen, / Und das ist heut‘ gar nicht schwer / Hast du viel herumzufahren / Wirst du sicher Millionär.“ (Bd. 3, S. 15)

Philologisch wertvoller sind zwei Besonderheiten des dritten Bandes: Zum einen enthält er den bislang nur im Jahrbuch der Schiller-Gesellschaft veröffentlichten Essay „Das Bildnis Robespierres“, das den politisch-ideologischen Standort der Autorin verdeutlicht. Einen Blick in die ‚Werkstatt‘ der Autorin ermöglicht hingegen der diplomatisch getreue Abdruck des Zyklus „Das Wort der Stummen“ (Bd. 3, S. 218–259). Die Entscheidung der Herausgeberin kann nur gelobt werden, denn durch die exakte Wiedergabe der von Kolmar benutzten Schreibmaterialien entsteht ein authentischer Einblick in den Produktionsgang dieses Gedichte-Zyklus. Festzuhalten bleibt, dass anhand dieser wenigen Gedichte die Dichterin als Vertreterin eines poetologischen Konzepts der Innerlichkeit erscheint. Die schriftliche Fixierung eines konzeptionell bereits erarbeiteten Gedichts beschränkt sich nach den vorliegenden Beispielen zumeist auf eine semantisch umfassende – manchmal quälend selektive – Präzisierung.

Gertrud Kolmar als Zeugin und Opfer

„Wie im Werk Gertrud Kolmars die private, die politische und die poetologische Ebene verbunden sind und wie die Entwicklung der Persönlichkeit in einer konkreten politischen Situation mit der Vervollkommnung des Werkes zusammenhängt“ (Bd. 3, S. 391), das kann man – dem Nachwort Nörtemanns folgend – als „roten Faden der Edition“ ausmachen. Entsprechend muss man dem Einspruch der Herausgeberin gegen manche allzu vereinnahmende Verdikte über die Dichterin, sie hätte ein jüdisches Martyrium erlitten respektive sei Repräsentantin eines Dichterseins ohne Resonanz, stattgeben: Die Lyrik der Kolmar ist per se dialogisch, da ihre Gedichte zeitlos zeitlich sind. Sie stehen quer zu Versuchen, sie rigoros zu politisieren und negieren dennoch Bestrebungen, sie zu entpolitisieren.

Dem prominenten Verwandten Walter Benjamin gebührt das Fazit, hat er doch mit den folgenden Worten zu Lebzeiten seiner Cousine – genauer zu Beginn ihrer Veröffentlichungen – ihre Dichterkarriere maßgeblich zu fördern versucht und damit nolens volens ein Etikett für ihr Gesamtwerk kreiert: „Weniger um auf jene ersten frühen Versuche hinzuweisen, als um das Ohr des Lesers Tönen zu gewinnen, wie sie in der deutschen Frauendichtung seit Annette von Droste nicht mehr vernommen worden sind, veröffentliche ich die folgenden Verse.“ (Bd. 3, S. 59 f.) Das Verdienst der Herausgeberin ist es, diese „Droste-Hülshoff des 20. Jahrhunderts“ mit einer akribisch-stupenden Edition ins Bücherregal vieler Leser des 21. Jahrhunderts gebracht zu haben, unterstützt durch den Deutschen Literaturfonds und den heutigen „Hausverlag“ Gertrud Kolmars, den Göttinger Wallstein Verlag, der auch den Roman „Die jüdische Mutter“ und zahlreiche Sekundärliteratur zu Gertrud Kolmar bereithält. Mögen ihre Gedichte und Zyklen bei vielen das Interesse an einer vielschichtigen und bemerkenswerten Autorin wecken, die als Deutsche jüdischen Glaubens Zeugin und Opfer jenes deutschen Ungeists geworden ist, den sie in ihrer unübertrefflichen Metaphorik bereits früh erfasst hat:

„Der Tag der großen Klage

So brach der Tag der großen Klage an.

Sie stiegen aus den Wassern, Meere voll,

Sie sprangen von dem blauen Bett der Himmel

Und füllten so die Erde mit Gewimmel,

Daß wie ein Brodeltopf sie überquoll.

[…]

Da, an die Welten flog ein großer Schrei.

Mit braunem Pferd, dem Eselhengst, dem Stiere

Sprach der Gerichtstag totgeplagter Tiere

Den Menschen nicht von seinen Morden frei.

Und tausend Leiber wiesen ihm ihr Grab

Und hunderttausend ihre Folterstätten,

Es schwebte keine Taube, ihn zu retten,

Kein Lämmlein trug ihm selbst den Hirtenstab.

Und dieser Helfer, dran er sich gesonnt,

Zerschlug wie Glas mit ungeheurem Krachen,

Und eine neue Gottheit spie wie Drachen

Die Flamme einem neuen Horizont.“ (Bd. 2, S. 204 f.)

URN urn:nbn:de:0114-qn061092

Torsten Mergen

Saarbrücken

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