Leibhaftiges „Geschlecht“. Eine phänomenologische Spurensuche

Luca Caracciolo

Abstract


Gefühle, Empfindungen und leibliche Regungen bleiben in (körper-)soziologischen Untersuchungen meist unberücksichtigt. Sie spielen jedoch eine bedeutende Rolle für die Praxis der Individuen im sozialen Alltag. Um dieser Vernachlässigung entgegenzuwirken, begibt sich Ulle Jäger mit ihrem Buch auf Spurensuche nach brauchbaren Begriffen und Konzepten in der Phänomenologie und der Anthropologie. Jägers explizites Ziel ist es dabei, den Körper einerseits als sozial geformt zu beschreiben, andererseits aber nicht auf seine materielle Beschaffenheit und die damit verbundenen leiblichen Erfahrungen des Selbst zu verzichten. Anhand der Kategorie des Geschlechts untermauert sie ihre auf dieser Begriffsreise gewonnenen Erkenntnisse.

Schlagworte


Körper; Macht; Soziale Ungleichheit; Trans- und Intersexualität; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/319



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