Hartnäckige Anachronismen

Barbara Drinck

Abstract


Väter sind anders ist die überarbeitete Fassung von Guter Vater – Böser Vater (1997). Uns liegen elf Kapitel vor, die sich mit der Entwicklung des Mannes vom Sohn zum Vater, mit dem Geschlechterverhältnis von Mann und Frau, der Bedeutung des Berufs für den Mann und der männlichen Aggression und Sexualität auseinandersetzen. Der Text basiert auf der orthodox-psychoanalytischen Annahme einer binären Geschlechtsidentität, sein Männlichkeitsbild gründet Petri auf die These von der angeblichen kulturellen Überlegenheit des Mannes, auf populär-evolutionistische Ansichten von der Rolle von Mann und Frau sowie auf die Vorstellung ‚gesunder‘ binärer geschlechtsadäquater Identität, die – wen wundert’s – zwangsläufig in Heterosexualität münde. Über den Nutzen dieser Vater-Studie lässt sich streiten.

Schlagworte


Familie; Kinder; Männerforschung; Psychoanalyse; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/286



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