Auf den Spuren von Foucault

Corinna Heipcke

Abstract


Stefan Neuhaus untersucht narrative Texte von Daniel Defoes Moll Flanders bis Thomas Brussigs Helden wie wir auf ihre Inszenierung und Unterwanderung asymmetrischer Geschlechterbeziehungen sowie auf ihre Konstruktion symmetrischer Verhältnisse zwischen den Geschlechtern. Während seine Untersuchung auf der Textebene Machtverhältnisse entlarvt, bestätigt sie ein asymmetrisches Geschlechterverhältnis durch die Auswahl der Texte. Sie stammen größtenteils aus dem westlich-europäischen Kanon, der für seine Bevorzugung männlicher Autoren bekannt ist.

Schlagworte


Literatur; Macht; Neuzeit; Sexualität; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/220



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