Der Embryo: Eine junge Erfindung?

Ute Frietsch

Abstract


Die Veröffentlichung des Max-Planck-Institutes für Geschichte sammelt Beiträge, die im Rahmen einer Konferenz der internationalen und interdisziplinären Arbeitsgruppe zur Geschichte der Geburt 1999 in Göttingen entstanden sind. Schwangerschaftserfahrung von Frauen und wissenschaftliche Zugriffe von Theologen, Anatomen, Medizinern und Juristen auf Ungeborene, Frauenkörper und Gesellschaftskörper werden programmatisch miteinander konfrontiert. Gearbeitet wird mit unterschiedlichen Perspektiven, Zeitausschnitten und Größenverhältnissen. Sowohl Divergenzen als auch Zusammenhänge von Körpergeschichte und Bevölkerungs- oder Biowissenschaft werden schlaglichtartig in Fallstudien beleuchtet. Die Biologisierung der Schwangerschaft in der Neuzeit wird aus ihrer Verwissenschaftlichung erklärt.

Schlagworte


Bevölkerungspolitik; Körper; Neuzeit; Schwangerschaft; Wissenschaftsgeschichte; Geschlecht; Gender

Volltext:

HTML


DOI: http://dx.doi.org/10.14766/198



querelles-net wird herausgegeben an der Freien Universität Berlin. ISSN 1862-054X