Subversives Schreiben und rebellische Liebe: Lesbische Autorinnen und das britische Empire

  • Eva Bischoff Universität zu Köln, Abteilung für Anglo-Amerikanische Geschichte des Historischen Seminars; assoziiertes Mitglied des Graduiertenkollegs Postcolonial Studies der Ludwig-Maximilians-Universität München
Schlagworte: Homosexualität, Kolonialismus, Literatur, Neuzeit, Nordeuropa und Großbritannien, Geschlecht, Gender

Abstract

In Lesbian Empire vergleicht Gay Wachman die Werke Sylvia Townsend Warners mit ausgewählten Texten anderer lesbischer Autorinnen, die nach Ende des Ersten Weltkrieges erschienen und in denen deviante Sexualitäten dargestellt wurden. Das Ziel ihrer Analyse ist es, die Einflüsse imperialistischer Ideologie auf diese literarischen Texte aufzuzeigen. Es handelt sich dabei um Repräsentationen, die eine zentrale Rolle im Prozess der Ausbildung lesbischer Identität(en) am Beginn des 20. Jahrhunderts spielten.
Veröffentlicht
2002-11-01