Editorial zu querelles-net 15(3)

Marco Tullney

Liebe Leserinnen und Leser,

kurz vor Jahresende freuen wir uns, Ihnen die letzte Ausgabe von querelles-net im Jahr 2014 präsentieren zu können. Wir beginnen mit einer politikwissenschaftlichen Rezension von Ada-Charlotte Regelmann zu Beate Hoecker: Frauen und das institutionelle Europa. Politische Partizipation und Repräsentation im Geschlechtervergleich und einer Besprechung von Veronika Ott zu Kathrin Schrader: Drogenprostitution. Eine intersektionale Betrachtung zur Handlungsfähigkeit drogengebrauchender Sexarbeiterinnen. Auch in den zehn weiteren Rezensionen dieser Ausgabe ist die Spannbreite der Geschlechterforschung dokumentiert – das Schlagwort „Trauer“ zum Beispiel hatten wir bisher noch nicht vergeben, hier kommt es erstmals zum Einsatz.

Wie in der letzten Ausgabe begonnen, sind auch diesmal alle Texte mit einem DOI, einem digital object identifier, versehen, über den Beiträge in querelles-net dauerhaft referenziert werden können und sollten. Die dauerhafte und eindeutige Adressierung sowie die einfache Übernahme in Literaturverwaltungsprogramme und andere Datenbanken bieten Vorteile für Autor/innen und alle anderen Beteiligten.

Wir sind stets auf interessante Rezensionen angewiesen und hoffen auf zahlreiche Rezensionsangebote. Die Redaktion von querelles-net bemüht sich um kritische Rezensionen, in denen genau analysiert und gewertet wird. Bei unserer Arbeit profitieren wir von Rückmeldungen zu allen Aspekten von querelles-net. Auch bei Fragen, die Sie zur Zeitschrift haben, stehen wir gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich auch an die Redaktion, wenn Sie weitere Informationen benötigen oder wenn Sie Interesse an Kooperation oder Mitarbeit haben.

Mit dieser Ausgabe können wir Ihnen eine Veränderung in der Redaktion anzeigen: Neu in der Redaktion ist Katja Mönnich, eine Doktorandin im Fach Editionswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Mit dieser Ausgabe verabschieden wir uns vorerst von Valeria Raupach, die seit der Ausgabe 10(3) Teil der Redaktion gewesen ist. Wir bedanken uns herzlich für die gute Zusammenarbeit.

Allen Leser/-innen wünschen wir eine spannende und aufschlussreiche Lektüre der neuen Rezensionen. querelles-net ist eine Open-Access-Zeitschrift im Sinne der Berliner Erklärung und der BOAI-Definition. Sie können die Texte dieser Ausgabe nicht nur kostenlos lesen, sondern auch unter den liberalen Bedingungen der verwendeten Creative-Commons-Lizenz frei nutzen. Wenn Sie die Texte an anderen Orten weiternutzen oder archivieren möchten, unterstützen wir Sie gerne. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie Interesse an einem Austausch zum Thema Open Access in der Geschlechterforschung haben.

Vielen Dank für Ihr Interesse,
Marco Tullney

An dieser Ausgabe wirkten mit: Katja Mönnich, Valeria Raupach, Anita Runge, Marco Tullney (Redaktion), Judith W. Guzzoni (Lektorat) und Peter Bofinger (Übersetzungen) – und natürlich die Rezensentinnen und Rezensenten. Wir bedanken uns für die Unterstützung.

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