Rezension zu: Anna Heinze, Friederike Krippner (Hg.): Das Geschlecht der Antike. Zur Interdependenz von Antike- und Geschlechterkonstruktionen von 1700 bis zur Gegenwart. Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2014.

Heinz-Jürgen Voß

Abstract


Der Sammelband bietet vielfältige und differenzierte Zugänge zur bürgerlichen Rezeption antiker Geschlechterentwürfe. Deutlich wird, wie ‚das Geschlecht‘ ‚der Antike‘ erst interessegeleitet von den Rezipient/-innen hergestellt wird. Der Band und seine Beiträge zur Antike-Rezeption sind sehr zu empfehlen, kritisch ist lediglich anzumerken, dass – mehr beiläufig – ein statisches Verständnis der Möglichkeiten von Frauen in den antiken Gesellschaften gezeichnet wird.

Schlagworte


Altertum; Körper; Literatur; Wissenschaftsgeschichte; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1134



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