querelles-net, Nr. 10 (2003)

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Emanzipation durch Lektüre?

Claudia Höhn

Abstract


In ihrer Studie untersucht Susanne Barth Mädchenjugend- und Lesediskurse im 18. und 19. Jahrhundert, insbesondere die Funktion des Lesens für Mädchen in einer Zeit des soziokulturellen und geschlechterhistorischen Wandels. In einem texthermeneutischen Verfahren führt sie sozial- und rezeptionsgeschichtliche Leseforschung, Literaturgeschichte und historische Genderforschung zusammen. Ihre Arbeit rückt „die junge Leserin“ in den Fokus und holt sie damit aus der Nische der Mädchenliteraturforschung heraus.

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