Paula-Irene Villa (Hg.): Schön normal. Bielefeld: transcript Verlag 2008
Abstract
Der Untersuchungsgegenstand dieses Sammelbandes ist die vielfältige Inszenierung der kosmetischen Chirurgie und anderer Eingriffe in den Körper als kulturelle Verfahrensweisen zur Herstellung von Subjektidentität. Im Zentrum steht dabei die Ambivalenz solcher Manipulationen zwischen Selbstermächtigung und Selbstunterwerfung aus geschlechtertheoretischer Perspektive. Über die Redundanz der Bezüge auf foucaultsche Perspektiven lässt sich aufgrund der interdisziplinären Quellenvielfalt leicht hinwegsehen.


