Selbstkritik als wissenschaftliches Projekt?
Abstract
Wallner kritisiert die aktuelle feministische Darstellung der rund 30jährigen Geschichte der Mädchenarbeit als „Legendenbildung“ (S. 9): Sie verkürze und verschweige im Interesse einer Selbst-Heroisierung und sei daher ideologisch. Als eine derjenigen, die seit zwanzig Jahren feministische Mädchenarbeit und -politik betreibt, arbeitet die Autorin damit auch ihre eigenen (Nicht-)Bezugnahmen kritisch auf. Ihr grundlegendes Interesse ist es, eine aus ihrer Sicht erforderliche Neupositionierung der Mädchenarbeit in der Jugendhilfe im Zeitalter von Gender Mainstreaming zu befördern.


