‚Rasse‘ und ‚Geschlecht‘: Perpetuum Mobile wissenschaftlicher Produktion
Abstract
Christine Hanke untersucht die Differenzproduktion in der physischen Anthropologie um 1900. Ergebnis ihrer diskurs- und medientheoretischen Analyse ist vor allem die Sichtbarmachung des performativen Charakters naturwissenschaftlicher Forschungen. Die Arbeit bietet eine differenzierte Behandlung und Kritik der Herstellung von ‚Rasse‘ und ‚Geschlecht‘. Darüber hinaus ermöglicht sie eine Fülle von Einblicken, die in anthropologischen Publikationen durch Reinigungsprozesse in den Hintergrund treten und im Mainstream der Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsforschung üblicherweise nicht wieder zum Vorschein gebracht werden.


