Wider den Skeptizismus

Kathrin Hönig

Abstract


Die feministische Wissenschaftskritik leide seit einiger Zeit unter einer problematischen erkenntnistheoretischen Wende; so lautet die Diagnose von Sharyn Clough. Dabei verfehle sie ihr eigentliches Geschäft, nämlich die Kritik wissenschaftlicher Praxis. Die Konzentration auf erkenntnistheoretische Fragen rufe außerdem einen globalen Skeptizismus auf den Plan, der sich verheerend auf die Glaubwürdigkeit feministischer Erkenntnisansprüche auswirke. Mit einem antirepräsentationalistischen Ansatz soll diesem Problem begegnet werden.

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